Weite Aussichten
Vom historischen Aussichtsturm reicht der Blick über den ganzen Schweriner See bis zur Altstadt. Ein ausgeschilderter Badesee lädt zum Abkühlen ein, während der Wanderpfad die unberührte Natur malerisch in Szene setzt.
Naturschutzgebiet · Schweriner Innensee
Eine grüne Oase mitten im Schweriner See — zum Durchatmen, Entdecken und Abschalten.
Unberührte Natur
Gerade einmal 0,37 km² groß und doch ein ganzes Naturerlebnis: dichte Wälder, blühende Wiesen und weite Seeblicke. Erstmals um 1407 erwähnt, steht die Insel seit 1935 unter Naturschutz.
Rückzugsort für mehr als 269 Pflanzenarten und unzählige Vögel — und ein Ort, an dem die Seele wirklich baumeln kann.
Auf den Spuren der Natur
Vom historischen Aussichtsturm reicht der Blick über den ganzen Schweriner See bis zur Altstadt. Ein ausgeschilderter Badesee lädt zum Abkühlen ein, während der Wanderpfad die unberührte Natur malerisch in Szene setzt.
Grillplatz und schattige Rastplätze laden zur Pause. Das historische Inselgasthaus wird derzeit saniert — in der Saison gibt es wechselnde Angebote vor Ort, verlassen sollte man sich darauf aber nicht. Am besten Proviant einpacken und die Ruhe genießen.
Die reichhaltige Pflanzenwelt ist ein Highlight: mehr als 269 Arten, davon über 18 auf der Roten Liste, führen hier ein ruhiges Leben. Durch die Pegelschwankungen des Sees sind Seeterrassen und Niedermoortorfe entstanden — ein malerischer Anblick.
Das Wahrzeichen der Insel
Seit 1895 steht der Aussichtsturm auf dem Jesarberg — der höchsten Erhebung der Insel. Errichtet wurde er im Auftrag der Gemeinnützigen Gesellschaft Schwerin, und bis heute ist er das Ziel, auf das jeder Inselspaziergang zuläuft.
Von der Plattform reicht der Blick über den gesamten Schweriner See bis hinüber zur Stadtsilhouette mit dem Schloss — an klaren Tagen weit über die Ufer hinaus.
Virtuelle Tour
Vom Aussichtsturm bis zum Ufer — erkunde die Insel Kaninchenwerder in einer interaktiven 360°-Tour, ganz bequem von zu Hause. Klicke dich durch die Panoramen und genieße den Rundumblick über den Schweriner See.
360° Tour starten →
Bildergalerie
Ein Spaziergang am 15.05.2022
Alle Bilder ansehenEine Insel mit Geschichte, Charme und viel Natur
Es wird oft behauptet, Naturschutz und Tourismus seien nicht vereinbar. Der Verein „Miteinander auf Kaninchenwerder e.V." beweist das Gegenteil: Er setzt sich dafür ein, dass die malerische Kulisse unter strengen Naturschutzbedingungen erhalten bleibt und die Landschaft dennoch für Reisende aus der Region und von weiter her zugänglich wird.
Dabei stehen der Schutz der Insel, die Einhaltung der Ruhephasen und die Schonung von Flora und Fauna stets im Vordergrund. Zugleich sollen Begegnungen sowie kulturelle und touristische Aktivitäten möglich sein — behutsam und im Einklang mit dem Inselcharakter.
Der Verein möchte den Menschen die Natürlichkeit von Kaninchenwerder näherbringen und so zur Entspannung für Körper und Geist beitragen — mit einer bildenden Perspektive für Jugend-, Schul- und Klassenfahrten, überzeugt davon, dass sich Naturschutz und Tourismus vereinbaren lassen.
Anreise
Die Insel erreicht man nur über das Wasser — eine Brücke gibt es nicht. Von Mai bis September bringt die Weiße Flotte Besucher regelmäßig hinüber, unter anderem vom Zippendorfer Strand und vom Schloss-Anleger. Vom Schweriner Schloss sind es nur rund drei Kilometer über den See.
Alternativ geht es mit dem Boot der Bootsfahrschule direkt am See oder mit dem eigenen Boot auf die Insel — am Inselhafen stehen Liegeplätze für Tagesgäste bereit.
Gut zu wissen
Nur über das Wasser — eine Brücke gibt es nicht. Von Mai bis September fährt die Weiße Flotte Schwerin die Insel regelmäßig an, unter anderem vom Schloss-Anleger und vom Zippendorfer Strand. Alternativ erreichen Sie die Insel mit dem eigenen Boot; am Inselhafen stehen Liegeplätze für Tagesgäste bereit.
Über die Insel führen Wanderwege und ein Naturerlebnispfad. Das Ziel der meisten Spaziergänge ist der Aussichtsturm auf dem Jesarberg mit Blick über den Schweriner See. Dazu kommen eine Badestelle, Rast- und Grillplätze. Als Naturschutzgebiet lebt die Insel vor allem von Ruhe und Naturbeobachtung.
Das historische Inselgasthaus wird derzeit saniert und ist nicht durchgehend bewirtschaftet. In der Saison gibt es wechselnde Angebote vor Ort. Verlassen sollte man sich darauf nicht — Proviant und ausreichend Getränke gehören in den Rucksack.
Ja, die Insel hat eine ausgewiesene Badestelle. Weil Kaninchenwerder Naturschutzgebiet ist, gilt: nur an den ausgeschilderten Stellen ins Wasser und die Uferzonen ansonsten in Ruhe lassen.
Frei zelten ist im Naturschutzgebiet nicht erlaubt. Für den einfachen Zeltplatz in Ufernähe galt zuletzt: nur auf der ausgewiesenen Fläche und nur nach vorheriger Anmeldung beim Inselbetreiber. Da die Bewirtschaftung der Insel gerade neu geordnet wird, klären Sie den aktuellen Stand bitte vorab direkt mit dem Betreiber — die Angaben im Netz widersprechen sich hier.
Die Insel selbst ist frei zugänglich. Kosten entstehen nur für die Überfahrt — entweder über das Ticket der Weißen Flotte oder, wer mit dem eigenen Boot kommt, für den Liegeplatz.
Zwischen Mai und September, denn nur in diesem Zeitraum verkehren die Linienschiffe zur Insel. Wer es ruhiger mag, kommt unter der Woche oder außerhalb der Ferienzeit — an schönen Sommerwochenenden ist deutlich mehr los.